Internet-Popularität
steigert die Messe-Erträge
Laut
einer aktuellen Studie von American Business Media verzeichnete
die Messe-Branche in den USA im Jahr 2006 einen Gesamtumsatz in Höhe
von 400 Millionen Dollar. Damit wurde der Business-to-Business-Bereich
im Print-Medien-Sektor übertroffen. Außerdem ist ein Wachstum
von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zu beobachten.
Margaret
Penderson, Firmenchefin von Penton Exhibitions (Event-Agentur
mit jährlich mehr als 90 Kunden-Veranstaltungen für über
30 Marktsegmente), führt diesen Aufschwung auf die kontinuierlich
steigende Internet-Nutzung zurück. "Je mehr Zeit die Menschen
vor dem Bildschirm verbringen, desto wichtiger wird der persönliche
Kontakt im wirklichen Leben," sagt Penderson.
Viele
Experten für den Business-to-Business-Bereich der Print-Medien-Branche,
einschließlich dem Senior-Firmenchef von CMP Technology’s
Innovator Group Philip Chapnick, teilen Pendersons Ansicht.
Chapnick meint, dass Kontakte im Internet nicht nur leichter entstehen,
sondern auch nach der Messe einfacher gepflegt werden können. "Durch
das Web setzt sich das Messe-Erlebnis fort und die Verbindung bleibt
das ganze Jahr über bestehen, anstatt sich nach drei Tagen zu
verflüchtigen," fügt Chapnick hinzu.
Branchenprognosen
kündigen an, dass die Ausgaben für das Messe-Marketing die
Print-Medien-Werbung in den nächsten Jahren noch weiter übersteigen
werden.
Übersetzung
eines Auszugs aus dem Artikel "Media firms’ trade show
revenue tops print for first time" von Matthew Schwartz, veröffentlicht
am 7. Mai 2007 im BtoB Magazine. |